| Herbst-Blatt Nr.41, Dezember 2005 |
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Die GeschenkideeWenn Anfang Dezember das Herbst-Blatt erscheint, haben unsere Leser sicherlich die meisten Weihnachtsgeschenke bereits ausgesucht, erworben, verpackt und heimlich unter dem Bett versteckt. Für diejenigen jedoch, die noch nicht dem totalen Kaufzwang erlagen, haben wir heute einen wertvollen Tipp. Verschenken Sie Ihre Geschenke, die Sie früher selber geschenkt bekamen, die aber leider Ihren erlesenen Geschmack so recht nicht befriedigen konnten oder für die Sie einfach keine Verwendung fanden. Das müssen natürlich nicht immer Staubfänger sein, wie z.B. schmucke Aschenbecher, Sammeltassen oder perlmuttartig schimmernde Vasen, die Sie an Kirmes erinnern, sondern es können auch nützliche Dinge sein, was sogar besser ist, weil es davon zeugt, wie gut Sie es mit dem Beschenkten meinen. In diese Kategorie gehören beispielsweise Eierkocher, Hausschuhe und Badetücher. Nicht empfehlenswert sind Bonbonnieren, selbst wenn man das Verfallsdatum entfernt, erkennt der Empfänger an dem Grauschleier, dass die Ware nicht mehr frisch ist. Noch viel peinlicher ist es, wenn Sie jemandem ein Geschenk vermachen, das er Ihnen vor einem Jahr, oder, nicht auszudenken, vor noch längerer Zeit selber geschenkt hat. Nahezu katastrophal für die Fortdauer der Freundschaft erweisen sich Gegenstände, die sogar noch in dem selben Geschenkpapier eingewickelt sind, in dem Sie es vor Jahren erhalten haben. Um dieses zu vermeiden, entwickelten wir für Sie einen Beipackzettel, der nach unserer Meinung jedem Geschenk beigefügt werden sollte. Damit können Sie viel Ärger vermeiden und diversen Unannehmlichkeiten aus dem Wege gehen. Und so einfach geht das: drucken Sie diesen Begleitzettel aus, kopieren Sie ihn in ausreichender Menge, füllen Sie ihn sorgfältig aus und fügen diesen Ihren tollen Gaben bei. Zum Schluss noch einen klitzekleinen Rat zu diesem Tipp: Sie können unsere Checkliste auch auf buntes Papier kopieren, z.B. grün für Weihnachten oder rot zum Muttertag. Klaus Pfauter |