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Kreisstadt Unna:

Literaturschnack März 2017 

Ein unterhaltsamer und informativer Austausch über Literatur...


Der zweite Literaturschnack des Jahres

Am Mittwoch, 01.03.2017, fand erneut ein Literaturschnack mit großem Zuspruch statt.

Wieder wurden viele Tipps gegeben,  die TeilnehmerInnen diskutierten auf ein Neues lebendig und kenntnisreich über die unterschiedlichen Bücher. Ein kleiner Schwerpunkt bildete sich spontan um die Schriftstellerin Anne Tyler, die von vielen sehr geschätzt  wird, und immer wieder Familiengeschichten mit den komplexen Verflechtungsstrukturen der Familienmitglieder kenntnisreich schildert.

Hier nun die einzelnen Lektüretipps:

Romane:

  • John Boyne: Die Geschichte der Einsamkeit, 2015 (in der Bibliothek vorhanden)
    Ein irischer Priester muss sich endlich den Missbrauchsskandalen und den versuchten Vertuschungen seitens der Kirche stellen. Dabei hinterfragt er auch immer wieder seine eigene Berufung zum Priestertum.
     
  • Sven Regener: Neue Vahr Süd, 2004 (in der Bibliothek vorhanden)
    Der Musiker und erfolgreiche Autor greift auf die späten 70er-Jahre zurück und zeichnet ein atmosphärisch dichtes Bild von Denken und Fühlen Jugendlicher. Was dem Protagonisten bei der Bundeswehr und in seiner WG widerfährt  ist wunderbar lakonisch  und hochkomisch geschrieben.
     
  • Zsuzsa Bánk: Der Schwimmer, 2002 (in der Bibliothek vorhanden)
    Eine ungarische Familie mit zwei Kindern wird von der Mutter verlassen und lebt fortan bei der Großmutter. Die Tochter versucht anstelle des apathischen Vaters, die Familie zusammenzuhalten. Eindringlich geschrieben und trotz aller misslichen Vorkommnisse nicht deprimierend.

    Und
     
  • Zsuzsa Bánk: Schlafen werden wir später, 2017 (nicht in der Bibliothek vorhanden, wird gekauft)
    Briefroman über eine Freundschaft zweier sehr unterschiedlicher Frauen mit ihren Hoffnungen und Lebensträumen.
     
  • Vladimir Nabokov: Pnin, 1955 (nicht in der Bibliothek vorhanden)
    Ein emigrierter russischer Professor lehrt an einer US-amerikanischen Universität. Wie er die Umstellung in der neuen Heimat meistert, wird hier wunderbar beschrieben.

    Und
     
  • Vladimir Nabokov: Lushins Verteidigung, 1930 ( in der Bibliothek nicht vorhanden)
    Der hochbegabte Schachspieler Alexander Lushin verliert über seine Schachbesessenheit den Bezug zur Realität. Das Leben entgleitet ihm immer mehr...
     
  • George Orwell: 1984,  1949 (in der Bibliothek vorhanden)
    Orwells grauenhafte Vision einer durch und durch totalitären Gesellschaft, entstanden unter dem Eindruck des Faschismus und des Stalinismus, ist auch heute noch hochaktuell. Erstaunlich, wie hellsichtig Orwell die Zukunft vorhergesehen hat.
     
  • Dirk Sterrmann: 6 Österreicher unter den ersten 5, 2010 (in der Bibliothek vorhanden)
    Der deutsche Kabarettist und Wahlösterreicher Stermann rollt in autobiografischer Rückschau seine Studentenzeit im Wien der 1980er- und 1990er-Jahre auf und beleuchtet sehr amüsant Freundschaften mit anderen ins Land Gespülten, das Ausländersein und den deutschen Minderwertigkeitskomplex.
     
  • Lukas Bärfuss: Hagard, 2017 (in der Bibliothek nicht vorhanden)
    Die ungewöhnliche Geschichte über einen Stalker ist für den diesjährigen Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.
     
  • Anne Tyler: Die störrische Braut, 2016 (in der Bibliothek vorhanden)
    Adaption von Shakespeares Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung“. Ein Wissenschaftler möchte seine Tochter mit seinem russischen Assistenten Pjotr verheiraten, damit dieser in den USA und in seinen Diensten bleiben kann. Doch sie widersetzt sich.

    Und
     
  • Anne Tyler: Kleine Abschiede, 1995 (in der Bibliothek vorhanden)
    Eine Frau verlässt auf der Suche nach Selbstverwirklichung spontan ihre Familie, im ihr eigenes Leben zu genießen, bleibt aber zum Teil in alten Gegebenheiten verhaftet.

    Und
     
  • Anne Tyler: Atemübungen, 1989 (in der Bibliothek vorhanden)
    Für dieses wohl bekannteste ihrer Werke erhielt Anne Tyler den Pulitzerpreis. Auf der Fahrt zu einer Trauerfeier gerät ein Ehepaar in einen Stau und hat nun Zeit, sich mit der eigenen Situation auseinanderzusetzen.
     
  • John Steinbeck: Die Reise mit Charley, 1962 (in der Bibliothek nicht vorhanden)
    Steinbeck reiste 1960 mit seinem Pudel Charley in einem selbstkonstruierten Wohnmobil durch die USA und setzt sich in dieser Reisebeschreibung auch mit seinem Verhältnis zu diesem Land und seinen Bürgern auseinander.
     
  • Laurent Binet: Die siebte Sprachfunktion, 2017 (in der Bibliothek nicht vorhanden)
    Mischung aus Krimi und Wissenschaftssatire, die sich mit dem Philosoph Roland Barthes und seinen Mitstreitern beschäftig. Keine leichte Kost, ohne Vorkenntnis nur sehr schwer verständlich…
     
  • Thomas Hürlimann: Fräulein Stark, 2001 (in der Bibliothek vorhanden)
    Der Besuch bei seinem Onkel, einem Stiftsbibliothekar, eröffnet einem Jungen nicht nur die Welt der Bücher, sondern auch der Frauen. Besonders angetan hat es ihm Fräulein Stark, die Haushälterin des Onkels.
     
  • Guy de Maupassant: Das Haus Tellier, 1881 (in der Bibliothek vorhanden)
    Sehr erheiternde, mit großer Leichtigkeit geschriebene Novelle um die Inhaberin und die Mitarbeiterinnen eines gefragten Bordells, die einen Ausflug aufs Land unternehmen.

Sachbücher:

  • Harald Lesch: Die Menschheit schafft sich ab, 2016 (in der Bibliothek vorhanden)
    Der Astrophysiker Lesch setzt sich mit den Technikfortschritten der Menschheitsgeschichte sowie den anthropogenen, teilweise katastrophalen Veränderungen der Erde auseinander. Interessanter, teilweise niederschmetternder Überblick über die Entstehung und Entwicklungsgeschichte unseres Planeten.
     
  • Guido Knopp: Die große Flucht, 2001 (in der Bibliothek vorhanden)
    Der bekannte Geschichtswissenschaftler widmet sich in diesem Buch dem Schicksal der deutschen Ostvertriebenen und ihrer Flucht  vor der Roten Armee über Land und über Wasser 1945 in den Westen.
     
  • Jonah Lehrer: Prousts Madeleine, 2010 (in der Bibliothek vorhanden)
    Indem der Wissenschaftsjournalist Jonah Lehrer beschreibt, wie Künstler unsere Sinneswahrnehmungen herausfordern, vermittelt er das neue Wissen über unser Gehirn. Und erzählt auf diese Weise neueste Forschung spannend und anschaulich – auch den nicht in die Naturwissenschaften Eingeweihten.
     
  • Urmila Chaudhary: Sklavenkind, 2011 (in der Bibliothek vorhanden)
    Eindringliche Darstellung des Schicksals eines nepalesischen Mädchens, dass aus finanziellen Nöten von seinen Eltern  mit 6 Jahren an eine reiche Familie als moderne Sklavin verkauft wird.

Der nächste Literaturschnack findet statt am Mittwoch, 05. April 2017, um 10.30 Uhr in der zib-Bibliothek.  
Alle Interessierten sind wieder herzlich willkommen.
 


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25.11.2017

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