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Anregung & Kritik

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Kreisstadt Unna:

Matthew Dicks: Der beste Freund, den man sich denken kann 

Dimitry Glukhovski

Der 8-jährige Max ist ein besonderes Kind, vermutlich leidet er am Asperger-Syndrom. Aber er hat auch einen besonderen Freund, den er geschaffen hat, und den nur er sehen kann. Dieser heißt Budo, ist imaginär und erlebt mit Max einen Krimi, wie er spannender nicht sein kann.

Budo ist etwas älter als Max und kommt in der realen Welt besser zurecht, hat allerdings auf sie keinen Einfluss. Aber er kümmert sich um Max wenn dieser Hilfe benötigt, was häufig vorkommt, zum Beispiel wenn ihn ein Mitschüler schikaniert. Budo weicht – außer wenn Max nachts schläft – kaum von seiner Seite und ist deswegen beunruhigt, als Max ein Geheimnis vor ihm verbirgt. Dieses hängt mit Max’ neuer Förderlehrerin Miss Pattison zusammen, mit der Max immer häufiger alleine Zeit verbringt. Eines Tages ist er verschwunden und Budo macht sich auf die Suche nach ihm. Die Erwachsenenwelt ist in Aufruhr und Max’ Eltern sind völlig verzweifelt.  Budo spürt Max auf und schmiedet einen riskanten Plan um Max wieder nach Hause zu bringen. Dabei wird er tatkräftig von anderen imaginären Freunden unterstützt. Ob ihm die Befreiung von Max gelingt?

Die Geschichte ist aus der Perspektive von Budo erzählt. Man leidet mit ihm und amüsiert sich über die kindliche Wahrnehmung. Dann wieder fiebert man mit, wenn er ängstlich darüber nachdenkt, ob er denn wohl aus dem Bewusstsein „seines“ Max und damit endgültig aus der Welt verschwinden wird, wie es schon einigen anderen imaginären Freunden passiert ist. Eine originelle Geschichte, sehr klug auch in der Schilderung der Eltern, die sich häufig über den richtigen Umgang mit Max streiten. Zwischen Verleugnung (Vater) und Hyperaktivität (Mutter) hin- und herpendelnd bricht für sie trotz aller Belastung das Leben vollends zusammen, als Max verschwindet. Ein sehr gefühlvoller aber nicht sentimentaler Unterhaltungsroman mit einem äußerst schrägen Helden.
 

Die Bücher im Katalog der Bibliothek im zib...

 


20.11.2017

Kreisstadt Unna

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