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Nur Armleuchter fahren ohne Licht - Kontrollieren und Sensibilieren
Gemeinsame Aktion von Polizei, EBG, PGU, Megabike und Stadt Unna zeigte Schülern, wie wichtig eine funktionierende und vor allem eingeschaltete Beleuchtung am Fahrrad ist.Um auf die Problematik der "Armleuchter" aufmerksam zu machen, fand am 29. November 2007 eine große Aktion im Mittelpunkt des Ernst-Barlach-Gymnasiums gemeinsam mit dem Pestalozzi- Gymnasium statt.
Speziell im Herbst und Winter sind Fahrradfahrer aufgrund der langen Dunkelperioden besonders gefährdet: Ohne ausreichende - und vor allem funktionierende - Beleuchtung, sind sie von anderen Verkehrsteilnehmern nur schwer zu erkennen. Auch sie selber sehen keine Hindernisse auf ihrem Weg. Es geht also sprichwörtlich um "Sehen und gesehen werden". Und sollte der Fall einmal eintreten: Wenn bei einem Unfall festgestellt wird, dass der Fahrradfahrer mit mangelnder Beleuchtung unterwegs war, erhält dieser fast automatisch eine Teilschuld - auch wenn er beispielsweise vorfahrtberechtigt war.
Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft "Fahrrad macht Schule" beteiligten sich die beiden Schulen in diesem Jahr an der Aktion
"Nur Armleuchter fahren ohne Licht".
Die Aktion teilte sich in zwei Teile und wurde zwischen dem 26. und 29.11. durchgeführt:
Kontrolle: Vorab wurden morgens vor den beiden Schulen Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden "Armleuchter" durch den Verkehrsdienst der Polizei Unna auf die Gefahren aufmerksam machen. Die wichtigsten Funktionen an Schüler- und auch Lehrer-Rädern wurden getestet. Von 130 kontrollierten Fahrrädern wurden lediglich 20 % beanstandet. Dies entspricht zwar ungefähr der Quote aus den Frühjahrskontrollen, allerdings konnte bereits eine positive Entwicklung verzeichnet werden: Im Gegensatz zu den Vorgängerkontrollen waren alle Fahrradbremsen funktionstüchtig. Dies hatte sich in der Vergangenheit häufig als größtes Problem bei den Schülerrädern herauskristallisiert. Ein kleiner Wermutstropfen: Es mussten zwei Verwarnungen ausgesprochen werden - zwei Schüler waren durch wiederholtes "Dunkelfahren" aufgefallen.
Sensibilisierung: Die sogenannten Black Box-Module der AGFS (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW) - in der Unna ebenfalls Mitglied ist - waren am 29.11. vor Ort: Hier konnten speziell die Schüler der unteren Jahrgangstufen (5. bis 8. Klasse) mit eigenen Augen sehen, warum sie im Dunkeln und bei Dämmerlicht auf jeden Fall beleuchtet Fahrrad fahren sollen. Es handelt sich um eine Straßenszene, in der Radfahrer mit und ohne Licht zu erkennen sind - oder auch nicht. Gleichzeitig gab es auch etwas zu gewinnen. Erstmals kam die erweiterte Version der Black Box zum Einsatz: Drei weitere Module beschäftigten sich mit einem kompakten Reparaturkurs - betreut durch Herrn Winterkamp vom Fahrradhändler Megabike aus Massen, Reflektoren an Fahrrädern - betreut durch Herrn Hubertus Luhmann und Herrn Helmut Fritsche vom Bezirksdienst der Polizei, sowie Reflektormaterialien - betreut durch Frau Patricia Reich vom Mobilitätsmanagement der Stadt Unna. An dieser Sensibilisierungsmaßnahme nahmen alle Radfahrer-Schüler aus den 5. bis 8. Klassen des Ernst-Barlach-Gymnasiums sowie alle fünften Klassen des Pestalozzi-Gymnasiums.

Mobilitätsmanagerin Frau Patricia Reich erklärt den Schülern die verschiedenen Reflektoren und deren Notwendigkeit

An der Black Box, betreut durch Herrn Till Wisdorf von der P3-Agentur, erfuhren Schüler, warum Beleuchtung am Fahrrad notwendig ist.

Bei Herrn Winterkamp von der Firma Megabike erhalten Schüler Tipps, für eine einfache Fahrradreparatur

Herr Hubertus Luhmann (Bezirksdienst) erklärt Schülerinnen und Schülern die verschiedenen Beleuchtungsarten für Fahrräder
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24.05.2012
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