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Kreisstadt Unna:

Einzelhandelskonzept: Starke Innenstadt mit geringem Leerstand 

Unna, 10. Oktober 2018

Eine starke Innenstadt mit einem gut aufgestellten Einzelhandel und einem geringen Leerstand – das sind die Kernaussagen der Aktualisierung und Fortschreibung des  Einzelhandelskonzeptes für die Stadt Unna.

Um die Entwicklung des Einzelhandelsstandortes Unna für die nächsten Jahre nachhaltig mitgestalten zu können, hatte die Stadtverwaltung die BBE Handelsberatung nach 2008 zum zweiten Mal mit der Erarbeitung eines neuen Einzelhandelskonzeptes beauftragt. „Auf Basis des ersten Einzelhandelskonzeptes 2008 hatte Unna seinen Einzelhandel positiv weiterentwickelt. Das wird durch das neue Einzelhandelskonzept bestätigt“, sagt Unnas Wirtschaftsförderer Martin Bick. 

Unna verfügt nach dem neuen Konzept über eine starke Innenstadt. „Allein im städtischen Kerngebiet verfügt Unna über Verkaufsflächen in der Größe von über 33.000 Quadratmetern (2008 – 26.800). Dank einer guten Konjunkturlage hat vor allem die Innenstadt von der gestiegenen Kaufkraft der letzten Jahre profitiert. Die Umsätze stiegen in den vergangenen zehn Jahren von 98,4 Millionen Euro auf 129,4 Millionen Euro. In der Innenstadt ist Unna vor allem in den Segmenten Sport, Bekleidung und Schuhe sehr gut aufgestellt und verzeichnet nach wie vor gute bis hohe Kaufkraftzuflüsse, ebenso wie der Einzelhandel an der Feldstraße.
 
Damit hat Unna eine hohe Bedeutung als regionale Einkaufsstadt, die zum Beispiel durch das Projekt „Mühle Bremme“ nochmal gesteigert werden könnte, so die Einschätzung der Experten. Rund 7000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche könnten an diesem Standort entstehen.
 
Im Bereich Elektrowaren, Unterhaltungselektronik oder Computer sieht das Einzelhandelskonzept noch Potenzial in Unna. In diesem Segment ist der Kaufkraftabfluss in andere Städte – rund 9 Mio. Euro jährlich  -  vergleichsweise hoch.
 
Erweiterungspotenzial sehen die Gutachter im Bereich Nahversorgung, vor allem im Unnaer Stadtteil Massen oder in den Ostdörfern. Die dort lebenden Menschen nutzen vermehrt Einkaufsmöglichkeiten in Dortmund-Aplerbeck oder in Werl. Daraus resultiert ein Kaufkraftabfluss von rund 12 Millionen Euro jährlich.
 
„Doch die Nahversorgung funktioniert in den meisten Unnaer Stadtteilen sehr gut“, bestätigt Dipl.-Kaufm. Jörg Lehnerdt von der BBE Handelsberatung. Auch im Bereich Online-Handel hat sich der Unnaer Einzelhandel den aktuellen Trends angepasst.
 
Zusammenfassend lautet seine Empfehlung an Politik und Verwaltung: Verlässlichkeit für den Einzelhandel und die Kunden und eine Steigerung im Bereich Online-Handel schaffen.
 

18.10.2018

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