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Kreisstadt Unna:

Zuschüsse an Vereine und Stadthalle - Ergänzende Hinweise zur Berichterstattung in der Lokalpresse 

Unna, 18. Dezember 2013

In der Ausgabe vom 18. Dezember 2013 berichtet die Unnaer Lokalzeitung „Hellweger Anzeiger“ unter der Überschrift „Sparzwang nur für Vereine – Freie Träger rutschen ins Defizit – Die Stadthalle bekommt üppige Zulagen“ zur Thematik städtischer Zuschüsse an Vereine und die Stadthalle Unna – Gesellschaft für Veranstaltung und Marketing mbH.

 Die Kreisstadt Unna und die Stadtmarketing GmbH weisen auf die nachstehenden Fakten hin:

Die Stadtmarketing GmbH war in allen Jahren der Haushaltssicherung wie andere Institutionen immer in den Spar- und Konsolidierungsprozess eingebunden. Der jahresbezogene Verlust bzw. der städtische Zuschuss an die Stadtmarketing GmbH ist seit 2003, und damit über einen Zeitraum von zehn Jahren, von etwa 630 T€ auf 550 T€ und somit um 80 T€ reduziert worden. Die jeweiligen Verlustzuweisungen waren dabei festgeschrieben (gedeckelt). Dies konnte u.a. durch ein sehr schlankes Personalkonstrukt, durch eine permanente Preisanpassung der eigenen Leistungen und insbesondere den Einstieg in das Messegeschäft erreicht werden. Trotz steigender Energie- und Personalaufwendungen sowie zusätzlich zu erbringenden Leistungen wurde so jährlich ein erheblicher Konsolidierungsbeitrag geleistet.

Die Erhöhung des Zuschusses für 2013 ist allein höheren Kosten in den Bereichen Fernwärmeversorgung der Stadthalle sowie den seit der tragischen Katastrophe auf der Loveparade deutlich gestiegenen Sicherheitsauflagen bei Großveranstaltungen wie Stadtfest und Un(n)a Festa Italiana geschuldet. Nur massive Kürzungen bei Veranstaltungen und Marketingaktivitäten inklusive eines weiteren Personalabbaus hätten alternativ zu einer Kompensation führen können.

Alle anderen Kostensteigerungen aus dem Geschäftsbetrieb sind wie in der Vergangenheit auch von der Gesellschaft eigenständig durch eigene Konsolidierungsmaßnahmen oder Preisanpassungen erwirtschaftet worden.

Der Zuschusserhöhung durch den Rat ging eine fast 1 ½ Jahre dauernde intensive und auch in den Medien dokumentierte Diskussion in der Gesellschafterversammlung, politischen Fraktionen und der Öffentlichkeit voraus. In seiner Entscheidung, die Aktivitäten nicht zu reduzieren und andererseits zweckgebunden den Zuschuss zu erhöhen, hat der Rat dabei berücksichtigt, dass durch die Angebote jährlich Umsätze von bis zu 20 Millionen Euro zugunsten der lokalen Wirtschaft initiiert werden. Der Eindruck , der durch die Berichterstattung entstehen kann, die Stadtmarketing GmbH werde ohne Grund und öffentliche Debatte besser gestellt, ist insofern korrekturbedürftig.

Missverstehen könnte man auch die Angabe, „55,56 Prozent der (Stadtmarketing-) GmbH trägt die Stadt selbst“. Zur Klarstellung sei darauf hingewiesen, dass der Gesellschaftsanteil der Stadt zwar 55,56% beträgt, die Verlustübernahme durch die Stadt aber zu 100% erfolgt.

In der Berichterstattung wird weiter angeführt, dass die Stadt dem Verein Bemposta 50.000 € zur Verfügung stellt. Korrekt ist jedoch, dass der Verein Sach- und Betriebskostenzuschüsse von rd. 130.000 € erhält €. Ergänzend werden zwei Mitarbeiter/innen von der Kreisstadt Unna im Volumen von weiteren 130.000 T€ gestellt. Insgesamt erhält der Verein damit - nicht wie im Zeitungsartikel dargestellt - Zuschüsse in Höhe von 50.000 €, sondern 260.000 €.

Im Übrigen sei erwähnt, dass die Kreisstadt Unna den Unnaer Sportvereinen unverändert die in großen Teilen erneuerten und sanierten Sportstätten kostenfrei zur Verfügung stellt. Dies stellt insbesondere unter Berücksichtigung der fortlaufend steigenden Betriebskosten eine angemessene Zuschussanpassung dar.


23.11.2017

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