Der Campus für 10.000 Schülerinnen und Schüler
Notebooks werden Schulheft, Buch und Tafel, eine ganze Stadt wird für ihre Schülerinnen und Schüler zum drahtlos vernetzten Campus. Seit 2003 haben die die Kreisstadt Unna und ihre Wirtschaftsbetriebe eine Bildungsvision zum Alltag gemacht. Von Klasse eins bis dreizehn, von Grundschulen über Sonderschulen, Real- und Gesamtschulen bis zum Gymnasium und Weiterbildungskolleg: Die IT-Infrastruktur eröffnet 10.000 Schülern und rund 620 Lehrern im Stadtgebiet Unna völlig neue Lernwelten und -kulturen. Das Projekt ist bundesweit einmalig und wird auch von der Landesregierung NRW gelobt: „Das Projekt Unit21 in Unna zeigt auf exemplarische Art und Weise, wie eine moderne Bildungsregion durch die systematische Zusammenarbeit aller beteiligten Partner ausgestaltet werden kann. Durch den Einsatz mobiler Rechner wird hier eine intelligente und zeitgemäße Form der individuellen Förderung effektiv umgesetzt. Unit 21 ist damit für viele Regionen – nicht nur in NRW – vorbildhaft“, würdigte etwa Günter Winands, Staatsekretär im Ministerium für Schule und Weiterbildung in Düsseldorf.
Lernen verliert seine Grenzen
Lernen verliert seine Grenzen, Kinder und Jugendliche arbeiten fächerübergreifend mit modernen Medien: Für die Mittelstadt Unna ist das Millionenprojekt eine nötige Investition in unsere Zukunft. Um die wachsenden Anforderungen von Gesellschaft und Wirtschaft zu erfüllen, sind die Schulen auch auf die modernste Ausstattung angewiesen. „Lehrerinnen und Lehrer sollen lehren statt schrauben und installieren, Schülerinnen und Schüler mit aktueller Technik lernen, statt mit veralteten Medien und längst überholter EDV-Technik geplagt zu werden“, ist das Unnaer Motto. Das war der Anspruch, der durch die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Unna und deren privatem Dienstleister asc Akcay-Schwarz-Consulting GmbH flächendeckend in allen 21 Schulen der Stadt eingelöst ist.
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Bildung, immer und überall

Bildung ist die wichtigste Investition für die Zukunft. Darüber sind sich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einig. Wie moderne Bildung mit modernen Medien umgesetzt werden kann, darüber besteht allerdings wenig Konsens. Wege aufzeigen will die Fachtagung „Bildung, immer und überall“: Direkt in einem voll vernetzten Schulcampus zeigen PraktikerInnen, wie sich Schulen für das 21. Jahrhundert technisch und inhaltlich aufstellen.Hier finden Sie das Programm:
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Lernen verliert Grenzen: der schnellste Schulcampus Deutschlands

Mobiles Lernen im Highspeed-Campus: Das wohl schnellste Schulnetz Deutschlands geht am Montag, 17. August, in Unna in den Volllast-betrieb. Mit bis zu 300 MBit im einzelnen Klassenzimmer (dies entspricht ca. 150 privaten DSL-Anschlüssen) surfen und arbeiten die Schülerinnen und Schüler drahtlos mit ihren Notebooks im Unterricht. Das Tuning des Schulnetzes war nötig: Bis zu 1.300 Notebook-Nutzer schalten sich allein im Schulzentrum-Nord regelmäßig im Schulstunden-Takt in den Online-Campus ein. „Und das auf einem Radius von 200 Metern – das schafft kaum ein Großunternehmen“, sagt Jürgen Schwarz von ASC.
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Run auf die Notebook-Klassen
Der Unnaer Schulcampus Unit21 beweist sich als Magnet für die Schulstadt: Zahlreiche Kinder auch aus Nachbargemeinden melden sich zu den weiterführenden Schulen in Unna an. Gerade das Unnaer Angebot an Lernen mit modernen Medien überzeugt Schüler und Eltern. Alle angebotenen Notebook-Klassen, in denen die Kinder mit privat finanzierten Geräten arbeiten, sind überbucht. Die Gesamtschule Königsborn richtet nur noch @-Klassen ein. 27 Klassen, in denen alle Kinder mit privat finanzierten Geräten arbeiten, gibt es im Schuljahr 2009/2010.
[Statistik zur Computernutzung in Unnas Schulen]
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Eröffnung des Servicezentrums mobiles lernen für NRW:
Hier sind die Visionen der Bildungsministerin schon Realität

Bundesbildungsministerin Annette Schavan möchte jeden Schüler mit einem Laptop ausstatten. Damit soll ein besserer Umgang der Kinder mit Internet und Technik gefördert werden. Was die Bundesministerin als Vision ankündigte, ist im östlichen Ruhrgebiet bereits realisiert: Die 21 Schulen der 70.000 Einwohner-Stadt Unna arbeiten seit inzwischen fünf Jahren mit Laptop-Wagen und Laptop-Klassen. Deutschlands erstes gemeinnütziges IT-Systemhaus, die mobiles lernen gGmbH, sorgt in einem Servicezentrum dafür, dass alle Kinder und Eltern sich diese moderne Technik leisten können.
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