Wir haben eine nachhaltige Infrastruktur geschaffen, die für alle modernen Arbeitsmittel und Inhalte offen ist. Der Campus schafft unter den Schulen wertvolle Synergien. Während früher jede Schule mit anderen Unterrichtsmitteln arbeitete, einigten sich jetzt sowohl die Grundschulen wie auch die Fachschaften der weiterführenden Schule auf gemeinsame Lernprogramme. So kürzten etwa die Mathematiker einen Wust von über 100 Software-Produkten auf drei Programme (Mupad, Dynageo, Excel) ein, mit denen auch die Anforderungen der neuen Kern-Lehrpläne zu erfüllen sind. Die Vorteile zeigten sich in der Praxis: Schulübergreifend konnten Fortbildungen zum Thema angeboten werden. Lehrer tauschen im Campus auch erfolgreiche Unterrichtsprojekte aus, arbeiten gemeinsam an der Weiterentwicklung.
Der Unnaer Schulcampus Unit21 beweist sich als Magnet für die Schulstadt: Bei insgesamt sinkenden Schülerzahlen melden sich zahlreiche Kinder auch aus Nachbargemeinden für das kommenden Schuljahr 2011/12 zu den weiterführenden Schulen in Unna an. Gerade das Unnaer Angebot an Lernen mit modernen Medien überzeugt Schüler und Eltern. Die Gesamtschule Königsborn könnte theoretisch sechs Notebook-Klassen einrichten, die Anne-Frank-Realschule kann wieder zwei der Klassen bilden, in denen die Kinder mit privat finanzierten Geräten arbeiten. Auch die Hellweg-Realschule, die erstmals Notebook-Klassen anbot, hatte über die Hälfte der Kinder, die mit eigenen Rechnern lernen wollen. Eine Übersicht zu den Anmeldungen finden Sie hier.
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Mobiles Lernen im Highspeed-Campus: Das wohl schnellste Schulnetz Deutschlands geht am Montag, 17. August, in Unna in den Volllast-betrieb. Mit bis zu 300 MBit im einzelnen Klassenzimmer (dies entspricht ca. 150 privaten DSL-Anschlüssen) surfen und arbeiten die Schülerinnen und Schüler drahtlos mit ihren Notebooks im Unterricht. Das Tuning des Schulnetzes war nötig: Bis zu 1.300 Notebook-Nutzer schalten sich allein im Schulzentrum-Nord regelmäßig im Schulstunden-Takt in den Online-Campus ein. „Und das auf einem Radius von 200 Metern – das schafft kaum ein Großunternehmen“, sagt Jürgen Schwarz von ASC.
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