Mobiles Lernen in einer neuen Dimension
Biologie im Kurpark und Deutsch in der Bücherei
Mobiles Lernen mit modernen Medien gehört zu den Schlüsselqualifikationen, um die Zukunft zu gestalten. Darin sind sich Eltern und Lehrer, Bildungsforscher und Wirtschaftsvertreter einig. Auch die Weltwirtschaftsorganisation OECD sieht in der Qualifikation von Schülern im Umgang mit modernen Medien ein unverzichtbares „Rüstzeug für eine technologieintensive Welt“. In einer aktuellen OECD-Studie heißt es dazu: „Schüler, die sich mit dem Computer auskennen, schneiden in wichtigen Schulfächern im Allgemeinen besser ab als ihre Mitschüler, die diesbezüglich wenig Erfahrung oder mangelndes Selbstvertrauen in ihre Fähigkeiten im Umgang mit grundlegenden Computerfunktionen haben.“ Diese Erkenntnis war die Grundlage für die Entscheidung, in allen Schulen entsprechende Voraussetzungen zu schaffen.
Der Campus: Eine Stadt, alle Schulen, alle Klassen
Alles beginnt mit der Infrastruktur, die alle Schulen umspannt und das bekannte Schulnetz für alle bildet. Das Ziel von Unit21 ist: Weg von einzelnen, teuren Insellösungen hin zu einer ganzheitlichen, vernetzten und somit kostengünstigen IT-Infrastruktur für alle Schulen, Schülerinnen, Schüler und Lehrer. So werden knappe Haushaltsmittel optimal genutzt.
Der Kerngedanke des Konzeptes ist, über einen zentralen Schulserver und ein hochintelligentes IT-Management einzelne Klassen, komplette Schulen, die Schulen einer Stadt oder einer Region als ein ganzheitliches Schulnetz zu steuern. Die Schaltzentrale des Bildungs-Campus stellt dazu Daten, Inhalte und Programme auf Abruf bereit und eröffnet dank des Kinder- und Jugendschutzes einen gesicherten Internetzugang. Das Rechenzentrum des Partners ASC sorgt zugleich für höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards, indem es alle in das Netzwerk integrierten System-Elemente zentral steuert und verwaltet. Lehrerinnen und Lehrer werden so vom Administrationsaufwand befreit und können sich auf ihre Kompetenzen konzentrieren.
Lehrer sollen lehren, Schülerinnen und Schüler lernen - anstatt zu schrauben!
Notebook-Klassen sind der Renner
Der Unnaer Schulcampus Unit21 beweist sich als Magnet für die Schulstadt: Bei insgesamt sinkenden Schülerzahlen melden sich zahlreiche Kinder auch aus Nachbargemeinden für das kommenden Schuljahr 2011/12 zu den weiterführenden Schulen in Unna an. Gerade das Unnaer Angebot an Lernen mit modernen Medien überzeugt Schüler und Eltern. Die Gesamtschule Königsborn könnte theoretisch sechs Notebook-Klassen einrichten, die Anne-Frank-Realschule kann wieder zwei der Klassen bilden, in denen die Kinder mit privat finanzierten Geräten arbeiten. Auch die Hellweg-Realschule, die erstmals Notebook-Klassen anbot, hatte über die Hälfte der Kinder, die mit eigenen Rechnern lernen wollen. Eine Übersicht zu den Anmeldungen finden Sie hier.
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Lernen verliert Grenzen: der schnellste Schulcampus Deutschlands

Mobiles Lernen im Highspeed-Campus: Das wohl schnellste Schulnetz Deutschlands geht am Montag, 17. August, in Unna in den Volllast-betrieb. Mit bis zu 300 MBit im einzelnen Klassenzimmer (dies entspricht ca. 150 privaten DSL-Anschlüssen) surfen und arbeiten die Schülerinnen und Schüler drahtlos mit ihren Notebooks im Unterricht. Das Tuning des Schulnetzes war nötig: Bis zu 1.300 Notebook-Nutzer schalten sich allein im Schulzentrum-Nord regelmäßig im Schulstunden-Takt in den Online-Campus ein. „Und das auf einem Radius von 200 Metern – das schafft kaum ein Großunternehmen“, sagt Jürgen Schwarz von ASC.
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