Aktuelle Bauprojekte der Kreisstadt Unna
Die Stadt wächst: Unna investiert in die Infrastruktur
Die Kreisstadt bietet eine gute Infrastruktur und hohe Lebensqualität - und Unna wächst weiter. Ob Schule, Kindertagesstätte oder Rettungswache: Moderne Gebäude sind wichtige Investitionen in die Zukunft unserer Stadt.
Auf dieser Seite informieren wir Sie stets aktuell über die derzeit laufenden und kürzlich abgeschlossenen städtischen Bauprojekte im Stadtgebiet.
Aktuelle Bauprojekte der Kreisstadt Unna:
Der Minette-Pötter-Park, ehemals "Parkplatz an der Schulstraße"
Der Minette-Pötter-Park, ehemals "Parkplatz an der Schulstraße"
In welche Richtung soll sich der Parkplatz Schulstraße entwickeln? Diese Frage konnten im Sommer 2023 Unnas Bürgerinnen und Bürger selbst beantworten: Durch ein sogenanntes „Reallabor“ wurde der Parkplatz an der Schulstraße ein begehbares Bürgerbeteiligungsprojekt.
Was ist der Minette-Pötter-Park?
Was ist der Minette-Pötter-Park?
Der Minette-Pötter-Park entstand auf dem früheren Parkplatz an der Schulstraße. Der Platz trägt seit 2025 den Namen Minette-Pötter-Park.
Der östliche Bereich wurde zu einem naturnahen kleinen Park, einem sogenannten „Piko-Park“, mit einer Spielfläche und Wasserspielgeräten umgestaltet. Als Hauptspielgerät wurde ein Kletterturm mit Rutsche umgesetzt. Ergänzt wird der Park um einen Trinkwasserbrunnen, zusätzliche Bäume, weitere Pflanzen und Beete. Damit einher geht eine weitgehende Entsiegelung der Fläche. Die Spiel- und Aufenthaltsbereiche sind barrierearm gestaltet, damit sie möglichst gut mit Rollstühlen und Rollatoren erreichbar sind.
Im westlichen Bereich bleiben Parkmöglichkeiten für Anwohnerinnen und Anwohner sowie für Menschen mit Schwerbehinderung. Der Ratsbeschluss sah bis zu zehn Bewohnerparkplätze und zwei Behindertenparkplätze vor. Die Bewohnerparkplätze dürfen von Personen mit den Bewohnerparkausweisen „KL“ und „Innenstadt“ genutzt werden.
Warum wurde der frühere Parkplatz umgestaltet?
Warum wurde der frühere Parkplatz umgestaltet?
Die künftige Nutzung des viel diskutierten Parkplatzes sollte gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt werden. Dafür wurde der Platz 2023 für rund ein halbes Jahr zu einem begehbaren Bürgerbeteiligungsprojekt, dem sogenannten „Reallabor Schulstraße“. Die Erfahrungen und Rückmeldungen aus dieser Phase bildeten die Grundlage für die dauerhafte Umgestaltung zu einer Kombination aus Spielplatz, Aufenthaltsfläche und Parkmöglichkeiten.
Wie konnten sich Bürgerinnen und Bürger an der Planung beteiligen?
Wie konnten sich Bürgerinnen und Bürger an der Planung beteiligen?
Während des Reallabors konnten Bürgerinnen und Bürger den Platz selbst nutzen, eigene Veranstaltungen anregen sowie Rückmeldungen per Online-Befragung, E-Mail und Briefkasten abgeben. Insgesamt wurden mehr als 1.000 Fragebögen ausgefüllt und 670 konkrete Ideen und Verbesserungsvorschläge eingereicht. In der abschließenden Auswertung sprachen sich 62 Prozent der Befragten für eine dauerhafte Umgestaltung des Parkplatzes aus. Auch die Auswahl des Hauptspielgeräts trafen die Bürgerinnen und Bürger: Der Kletterturm mit Rutsche war der klare Favorit.
Wie verlief die Entwicklung vom Parkplatz zum Minette-Pötter-Park?
Wie verlief die Entwicklung vom Parkplatz zum Minette-Pötter-Park?
Die Chronologie des Projektes:
- Januar/Februar 2023: Die Stadt informiert über das geplante Reallabor und die Möglichkeiten der Beteiligung.
- 22. April 2023: Das Reallabor auf dem Parkplatz an der Schulstraße wird eröffnet. Der Platz wird für mehrere Monate als Spiel-, Aufenthalts- und Veranstaltungsfläche erprobt.
- April bis September 2023: Bürgerinnen und Bürger nutzen den Platz und bringen Ideen, Kritik und Verbesserungsvorschläge ein.
- Oktober/November 2023: Die Ergebnisse der Beteiligung werden ausgewertet. Die Stadtverwaltung schlägt eine zweigeteilte Nutzung vor: Spiel- und Aufenthaltsfläche im Osten sowie Bewohner- und Behindertenparkplätze im Westen.
- 7. Dezember 2023: Der Rat der Kreisstadt Unna beschließt die dauerhafte zweigeteilte Nutzung einstimmig.
- Juni 2024: Die Stadtverwaltung stellt einen Entwurf für die dauerhafte Umgestaltung vor. Vorgesehen sind unter anderem mehr Bäume, eine neue Spielfläche und eine überdachte Fahrradabstellanlage.
- März 2025: Die Stadt informiert über die weitere Umsetzung als Piko-Park. Für den östlichen Bereich liegt eine Förderzusage vor; für die geplante Quartiersmobilstation im Westen steht eine Förderzusage noch aus.
- April 2026: Die Arbeiten zur Neugestaltung des Minette-Pötter-Parks beginnen.
- September 2026: Der Minette-Pötter-Park wird am 30. September offiziell eröffnet. Die Förderzusage für die Quartiersmobilstation liegt mittlerweile vor; damit können auch die Planungen für den westlichen Bereich beginnen.
Ist eine Quartiersmobilstation mit Fahrradabstellplätzen geplant?
Ist eine Quartiersmobilstation mit Fahrradabstellplätzen geplant?
Im westlichen Bereich ist zusätzlich eine Quartiersmobilstation geplant. Vorgesehen ist eine überdachte Fahrradabstellanlage mit Platz für 32 Fahrräder, die als Teil der Radstation Unna per Chip zugänglich und videoüberwacht sein soll. Hierfür liegt der Kreisstadt Unna seit September 2026 eine Förderzusage in Höhe von 84.000 Euro von den Gesamtkosten in Höhe von 150.000 Euro vor. Die Planungen für diese Mobilstation beginnen im September 2026.
Wie hoch sind die Kosten für den Minette-Pötter-Park?
Wie hoch sind die Kosten für den Minette-Pötter-Park?
Die aktuellen Gesamtkosten für den Ausbau des Minette-Pötter-Parks liegen bei rund 500.000 Euro, Stand September 2026 und vorbehaltlich aller Schlussrechnungen. Durch zugesagte Fördermittel muss die Kreisstadt Unna diese Summe nur anteilig finanzieren. Wie hoch der endgültige städtische Eigenanteil ist, steht erst nach Abschluss der Baumaßnahme fest.
Warum wurde die Stützmauer an der Schulstraße erneuert?
Warum wurde die Stützmauer an der Schulstraße erneuert?
Im Dezember 2025 war ein Fahrzeug gegen die Bruchsteinmauer gefahren. Untersuchungen der Statik im Zuge der Bauarbeiten ergaben, dass nicht nur ein Teil, sondern die gesamte Stützmauer erneuert werden muss, damit ihre Standsicherheit gewährleistet bleibt. Die neue Mauer wird aus grünem Sandbruchstein gebaut und sich in das Gesamtbild des Parks einfügen.
Was passiert mit dem angrenzenden „Mille Fiori“-Garten?
Was passiert mit dem angrenzenden „Mille Fiori“-Garten?
Der angrenzende ehemalige „Mille Fiori“-Garten wurde in die Neugestaltung des gesamten Areals einbezogen. Er hat eine pflegeleichte Staudenbepflanzung erhalten; auch die vorhandenen Sitzgelegenheiten sollen soweit möglich wieder aufgebaut werden. Die Stadtverwaltung übernimmt die Pflege der neu gestalteten Grünfläche. Ziel ist eine nachhaltige Gestaltung, die den Garten mit dem Minette-Pötter-Park verbindet und die Aufenthaltsqualität dauerhaft erhält.
Wird der frühere „Mille Fiori“-Garten genauso wiederhergestellt wie zuvor?
Wird der frühere „Mille Fiori“-Garten genauso wiederhergestellt wie zuvor?
Nein. Die neue Gestaltung stellt keine Eins-zu-eins-Wiederherstellung des früheren Gartens dar. Der Garten soll gestalterisch und funktional mit dem neugestalteten Minette-Pötter-Park verbunden werden.
Warum war der „Mille Fiori“-Garten während der Bauarbeiten abgesperrt und weniger gepflegt?
Warum war der „Mille Fiori“-Garten während der Bauarbeiten abgesperrt und weniger gepflegt?
Der ehemalige „Mille Fiori“-Garten wurde in die Maßnahmen rund um den Minette-Pötter-Park einbezogen und deshalb im Jahr 2026 nicht aktiv weitergepflegt. Wegen der unmittelbaren Nähe zum Baufeld und zur Wilhelm-Sternfeld-Gasse wurde der Bereich mit Bauzäunen vom Baustellenbetrieb abgegrenzt. Die Zäune sollten insbesondere die vorhandenen Bäume und das Inventar, darunter die Sitzmöbel, vor Beschädigungen schützen.
Brücke am Kuhlenbrink: Abriss und Neubau im Jahr 2027
Die über 70 Jahre alte Brücke im Ortsteil Afferde musste am 31. Oktober 2024 mit sofortiger Wirkung für den öffentlichen Verkehr gesperrt werden. Die Ergebnisse der Untersuchungen, die im Zuge der Planung der anstehenden Sanierung der Brücke vorgenommen wurden, zeigen eindeutig, dass die Brücke nicht mehr tragfähig ist. Konkret wurden die Statik sowie das Material fundiert untersucht. Das Ergebnis: Die bisherigen Berechnungen zur Tragfähigkeit der Brücke aus dem Jahr 1978 beruhten auf falschen Annahmen zur Materialbeschaffenheit. Um eine Gefährdung von Menschen auszuschließen, musste die Brücke daher sofort für den öffentlichen Verkehr gesperrt werden.
Eine Umleitung führt über die Vaersthausener Straße, die Straße "In der Külve" und den Afferder Weg.
FAQ zur Brücke am Kuhlenbrink über den Afferder Mühlbach
FAQ zur Brücke am Kuhlenbrink über den Afferder Mühlbach
Mit diesem FAQ möchte die Kreisstadt Unna Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Baumaßnahme am Afferder Mühlbach geben. Diese FAQ wird bei Bedarf entsprechend aktualisiert. Ihnen fehlt eine Frage bzw. Antwort? dann melden Sie sich gerne unter presse@stadt-unna.de Wir freuen uns über Ihre Hinweise.
Warum ist die Brücke am Kuhlenbrink über den Afferder Mühlbach gesperrt?
Warum ist die Brücke am Kuhlenbrink über den Afferder Mühlbach gesperrt?
Die mehr als 70 Jahre alte Brücke ist seit dem 31. Oktober 2024 mit sofortiger Wirkung für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Untersuchungen im Rahmen der geplanten Sanierung haben ergeben, dass die Brücke nicht mehr tragfähig ist. Dabei wurden sowohl die Statik als auch die Materialien untersucht. Die bisherigen Tragfähigkeitsberechnungen aus dem Jahr 1978 beruhten auf falschen Annahmen zur Statik des Materials. Die Sperrung war deshalb aus Sicherheitsgründen notwendig.
Was ist seit der Sperrung passiert?
Was ist seit der Sperrung passiert?
Nach den Untersuchungen wurde die kritische bauliche Situation durch ein Ingenieurbüro bestätigt. Da eine einfache Sanierung nicht mehr wirtschaftlich zu vertreten ist, muss ein Abriss und anschließender Neubau der Brücke erfolgen. Der Rat der Kreisstadt Unna hat am 10. Juli 2025 einstimmig außerplanmäßige Mittel in Höhe von 120.000 Euro für die Planung und die bauliche Vorbereitung der Maßnahme bereitgestellt. Diese Summe betrifft die Planung und Vorbereitung, nicht die gesamten Kosten des späteren Brückenbaus.
Warum wird die alte Brücke nicht einfach repariert oder vorübergehend stabilisiert?
Warum wird die alte Brücke nicht einfach repariert oder vorübergehend stabilisiert?
Die Untersuchungen haben gezeigt, dass die vorhandene Brücke nicht mehr sicher tragfähig ist. Eine provisorische Stabilisierung wurde geprüft, ist aber nicht möglich. Gründe sind der nicht ausreichend tragfähige Baugrund sowie Anforderungen des Gewässer-, Umwelt- und Naturschutzes. Deshalb ist ein Abriss mit anschließendem Neubau vorgesehen.
Warum dauert es so lange, bis der Neubau steht?
Warum dauert es so lange, bis der Neubau steht?
Für den Neubau sind umfangreiche Abstimmungen und Genehmigungen erforderlich. Zusätzlich ist der Planungsprozess mit einer Vielzahl an beteiligten Planern wegen der geologischen Bedingungen besonders anspruchsvoll: Der Untergrund im Bereich des Bachlaufs ist nicht ausreichend tragfähig. Die neue Brücke muss deshalb auf Pfählen gegründet werden. Die Planung der Gründung und der darauf aufbauenden Brückenkonstruktion ist dadurch aufwendiger als bei einem üblichen Neubau.
Wann beginnen Planung, Ausschreibung und Bau?
Wann beginnen Planung, Ausschreibung und Bau?
Die weitere Planung und die Ausschreibungen sollen im Jahr 2026 erfolgen. Der Baubeginn ist derzeit voraussichtlich für das erste Quartal 2027 vorgesehen. Ein konkreter Termin für den Baubeginn sowie ein Termin für die Fertigstellung und die Wiederöffnung der Brücke liegen derzeit noch nicht vor.
Wie wird die neue Brücke gebaut und wofür wird sie ausgelegt?
Wie wird die neue Brücke gebaut und wofür wird sie ausgelegt?
Die neue Brücke soll nach dem aktuellen Stand der technischen Regelwerke geplant und für die Belastung durch Lastkraftwagen ausgelegt werden. Wegen des wenig tragfähigen Untergrunds ist eine Gründung auf Pfählen erforderlich. Auch die alte Brücke war bereits auf Pfählen gegründet, jedoch höchstens für die Belastung durch Personenkraftwagen bemessen.
Wurde eine alternative Zufahrt geprüft?
Wurde eine alternative Zufahrt geprüft?
Ja. Eine Zufahrt über den parallel verlaufenden Fahrradweg wurde geprüft, konnte aber nicht umgesetzt werden. Dagegen spricht unter anderem ein nicht ausreichend tragfähiger großer Kanal. Eine Aufhebung der Sackgassensituation der Straße „An der schwarzen Saline“ und „Am Afferder Mühlbach“ wurde auch geprüft. Dagegen sprechen unter anderem notwendige Verlegungen von Versorgungsverteilern und ein zu schmaler Straßenquerschnitt für Begegnungsverkehr. Außerdem bestünde die Gefahr, dass die Strecke zusätzlichen Durchgangsverkehr anzieht
Wie ist die Zufahrt für Feuerwehr und Rettungsdienst geregelt?
Wie ist die Zufahrt für Feuerwehr und Rettungsdienst geregelt?
Die gesperrte Brücke kann nicht als reguläre Durchfahrt genutzt werden. In Absprache mit der Feuerwehr wurde am Ende der Sackgasse „An der Feuermaschine“ ein klappbarer Poller eingebaut, um die Zugänglichkeit für Fahrzeuge der Feuerwehr und Rettungsdienste zu gewährleisten.
Wer baut die Brücke und wer ist für die Baustelle verantwortlich?
Wer baut die Brücke und wer ist für die Baustelle verantwortlich?
Die Planung erfordert Abstimmungen zwischen mehreren Stellen. Die Emschergenossenschaft beziehungsweise der Lippeverband sind Eigentümer des betroffenen Grundstücks; beteiligt ist zudem der Kreis Unna, Abteilung Mobilität, Natur und Umwelt, als Aufsichts- und Genehmigungsbehörde. Die städtische Zuständigkeit für die Maßnahme liegt beim Amt für Mobilität und Tiefbau der Kreisstadt Unna.
Neubau Rettungswache Ost
Neubau Rettungswache Ost
Was wird gemacht?
Was wird gemacht?
Es wird eine Rettungswache mit einer Halle für vier Fahrzeuge und Räumen für die Besatzungen gebaut.
Geplant ist ein zweiteiliges Gebäude als dauerhafter Massivbau mit Fahrzeughalle, Ruhe- und Sozialräumen und einer Nutzfläche (incl. Verkehrsfläche und Nebennutzfläche) von ca. 470 m².
Die Rohbauarbeiten sind fertig gestellt.; aktuell werden die Ausschreibungen für die Ausbaugewerke vorbereitet (Stand: Juli 2026).
Was kostet das Projekt?
Was kostet das Projekt?
Das Finanzvolumen beträgt 6 Millionen Euro.
Wann soll das Projekt abgeschlossen sein?
Wann soll das Projekt abgeschlossen sein?
Die Arbeiten sollen im Jahr 2027 abgeschlossen sein.
Katharinenschule: OGS-Anbau
Katharinenschule: OGS-Anbau
Was wird gemacht?
Was wird gemacht?
Um dem gestiegenen Raumbedarf durch den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung Rechnung zu tragen, werden vorhandene Räume anders organisiert, ertüchtigt und umgebaut. Die Entwurfsphase ist abgeschlossen und der Bauantrag wurde eingereicht. In den Sommerferien finden punktuelle Untersuchungen an der Bausubstanz statt, die für die weitere Detailplanung notwendig sind. (Stand: Juli 2026).
Was kostet das Projekt?
Was kostet das Projekt?
Das geplante Finanzvolumen für den gesamten Ausbau beträgt ca. 5 Millionen Euro (Stand: Juli 2026).
Wann soll das Projekt abgeschlossen sein?
Wann soll das Projekt abgeschlossen sein?
Geplant ist der Abschluss der Arbeiten im Jahr 2029.
Ernst-Barlach-Gymnasium: Raummodule
Ernst-Barlach-Gymnasium: Raummodule
Was wird gemacht?
Was wird gemacht?
Zur Kompensation von Raumbedarfen wird eine Raummodulanlage neu errichtet. Aktuell laufen die Tiefbau- und Gründungsarbeiten (Stand: Juli 2026).
Was kostet das Projekt?
Was kostet das Projekt?
Das Finanzvolumen beträgt 2,2 Mio. Euro (Stand: Juli 2026).
Wann soll das Projekt abgeschlossen sein?
Wann soll das Projekt abgeschlossen sein?
Die Fertigstellung ist Anfang 2027 geplant.
Sanierung der Hellweg-Sporthallen
Sanierung der Hellweg-Sporthallen
Was wird gemacht?
Was wird gemacht?
Die Sporthalle wird im laufenden Betrieb in Abschnitten saniert, das heißt, der Sportunterricht für die Schule kann eingeschränkt stattfinden. Mit den Sportvereinen wurden bereits aufgrund eines Wasserschadens im Jahr 2024 anderweitige Nutzungen vereinbart, die für die Dauer der Sanierung Bestand haben werden. Die Energieberatung, Statik-Überprüfung und Schadstofferkundung sind beauftragt; derzeit wird die Ausschreibung der Planungsleistungen vorbereitet (Stand: Juli 2026).
Was kostet das Projekt?
Was kostet das Projekt?
Der Rat hat der Kreisstadt Unna am 18.12.2025 einstimmig beschlossen, dass die Kreisstadt Unna sich mit diesem Projekt an dem Interessensbekundungsverfahren zu dem Förderprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten" beteiligen soll. In der ersten Runde wurde die Maßnahme nicht berücksichtigt; die zweite Runde, an der die Kreisstadt Unna automatisch teilnimmt, erfolgt im Herbst 2026. Das eingeplante Finanzvolumen liegt bei 13,6 Mio. Euro (Stand: Juli 2026). Zum derzeitigen frühen Planungsstand stellt dies eine grobe Kostenschätzung dar.
Wann soll das Projekt abgeschlossen sein?
Wann soll das Projekt abgeschlossen sein?
Mit einer Inbetriebnahme wird derzeit 2030/31 gerechnet.
Standesamt: Sanierung
Standesamt: Sanierung
Was wird gemacht?
Was wird gemacht?
Für das unter Denkmalschutz stehende Fachwerkgebäude an der Klosterstraße 12, in dem sich das Standes- und das Umweltamt befinden, erarbeitet die Kreisstadt Unna ein Gesamtkonzept für eine Sanierung.
Anlass für die Schadenskartierung, die im Oktober 2024 durchgeführt wurde, waren Funde von Holzwurmbefall und Feuchtigkeitsschäden, die insbesondere an der Südseite des Gebäudes festgestellt wurden.
Die Ergebnisse der Schadenskartierung, die im Dezember 2024 vorlagen, zeigen, dass aktuell kein Holzwurmbefall vorhanden ist; eine Sanierung dennoch erforderlich sein wird. Diese soll im Rahmen einer Gesamtbetrachtung des Gebäudes erfolgen, wie es bei Sanierungsmaßnahmen von städtischen Gebäuden üblich ist. Diese bezieht auch die Haustechnik mit ein.
Nachdem im Januar 2025 zwei Teilstücke der Putzfassade abgebrochen waren, wurde das Gebäude kurzfristig eingerüstet, um eine Gefährdung von Menschen auszuschließen und um die Fassade erneut auf mögliche weitere Schadensstellen im Putz zu untersuchen. Auslöser waren wahrscheinlich die niedrigen Temperaturen. Nachfolgend war es notwendig, lose oder hohlliegende Putzflächen zu entfernen (Stand: Juli 2026).
Was kostet das Projekt?
Was kostet das Projekt?
Das Finanzvolumen kann zum jetzigen Zeitpunkt (Juli 2026) noch nicht beziffert werden.
Wann soll das Projekt abgeschlossen sein?
Wann soll das Projekt abgeschlossen sein?
Das Gesamtkonzept für diese Sanierung, das auch Interimslösungen für die Unterbringung des im Gebäude befindlichen Standesamtes und Umweltamtes beinhalten wird, wird aufgrund der engen personellen Situation Ende des Jahres 2026 begonnen. Eine tatsächliche bauliche Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen erfolgt anschließend.
Bau eines Feuerwehrgerätehauses in Hemmerde
Bau eines Feuerwehrgerätehauses in Hemmerde
Was wird gemacht?
Was wird gemacht?
Es entsteht ein Neubau eines Feuerwehrgerätehauses mit Fahrzeughalle für drei Fahrzeuge, Umkleide und Sozialtrakt, Räumen für die Besatzungen bzw. die Freiwillige Feuerwehr Hemmerde.
Geplant ist der Projektstart mit Ausschreibung der Architektenleistungen für Ende 2026 (Stand: Juli 2026).
Was kostet das Projekt?
Was kostet das Projekt?
Das Finanzvolumen beträgt 11 Mio. Euro (Stand: Juli 2026).
Wann soll das Projekt abgeschlossen sein?
Wann soll das Projekt abgeschlossen sein?
Die Fertigstellung ist 2029 geplant.
Kürzlich abgeschlossene Bauprojekte der Kreisstadt Unna:
Neubau Bildungsstandort Am Hertinger Tor
Neubau Bildungsstandort Am Hertinger Tor
Es ist das größte bildungspolitische Bauprojekt Unnas seit Jahrzehnten: Von Februar 2023 bis August 2025 entstanden auf dem ehemaligen Brockhaus-Sportplatz in modernster Bauweise eine viergruppige Kindertagesstätte und eine dreizügige Grundschule.
Was wurde gebaut?
Was wurde gebaut?
„Am Hertinger Tor“ entstand in den vergangenen Jahren ein moderner Bildungscampus, der eine dreizügige Grundschule, eine viergruppige Kita mit Familienzentrum, eine Dreifachsporthalle sowie eine Aula umfasst. Eine nachhaltige Bauweise mit Holzmodulen, Gründächern, Photovoltaik und E-Ladesäulen unterstreicht die zukunftsorientierte Ausrichtung des Ensembles.
Was kostet das Projekt?
Was kostet das Projekt?
Das Investitionsvolumen liegt bei rund 34,3 Millionen Euro.
Wann wurde das Projekt abgeschlossen?
Wann wurde das Projekt abgeschlossen?
Das Schuljahr 2025/26 ist erste Schuljahr, in dem Kinder die neue Schule besuchen können und das Kindergartenjahr 2025/26 ist auch das erste Kindergartenjahr der neuen Kindertagesstätte. Der Kita-Betrieb startete am 11. August 2025 und der Schulbetrieb mit OGS am 27. August 2025.
Mit einer feierlichen Zeremonie hat die Kreisstadt Unna am Dienstag, 26. August, symbolisch den Schlüssel für das neue Bildungszentrum „Am Hertinger Tor“ übergeben.
Der Baufortschritt in Bildern - vom Spatenstich bis zum Innenausbau
Der Baufortschritt in Bildern - vom Spatenstich bis zum Innenausbau
Der Spatenstich für das neue Bildungszentrum erfolgte im Februar 2023. Die Bilder geben einen kleinen Eindruck von dem Baufortschritt. Fertiggestellt wurden die Gebäude des Bildungszentrums im Sommer 2025.
Video: Das sagen die Kita- und Schulkinder über ihr neues Gebäude
Im Vorfeld der Eröffnung des neuen Bildungszentrums Am Hertinger Tor wurden die Kinder der neuen Kita und der Grundschule gefragt, was sie sich von dem neuen Gebäude erhoffen, worauf sie sich am meisten freuen - und wie so ein Umzug eigentlich abläuft.
Dieser Film wurde während der Feier zur offiziellen Schlüsselübergabe am 26. August 2025 gezeigt.
Die offizielle Schlüsselübergabe fand am 26. August 2025 statt.
Hier geht es zur Pressemitteilung über die Feier zur offiziellen Schlüsselübergabe in Anwesenheit von NRW-Schulministerin Dorothee Feller.
Temporäre Sanierung des Hellweg-Bades Massen/der Turnhalle
Temporäre Sanierung des Hellweg-Bades Massen/der Turnhalle
Was wurde gemacht?
Was wurde gemacht?
Aufgrund ihrer Asbestbelastung musste die Lüftungsanlage der Schwimmhalle außer Betrieb genommen werden. Infolgedessen durfte auch kein Schwimmbetrieb mehr stattfinden. Der Rat hat die Erneuerung und Instandsetzung des Schwimmbades/der Halle (einschließlich Dachsanierung) für eine Übergangszeit bis zur Errichtung eines neuen Schwimmbades beschlossen.
Was kostete das Projekt?
Was kostete das Projekt?
Das Finanzvolumen beträgt 700.000 Euro.
Wann war das Projekt abgeschlossen?
Wann war das Projekt abgeschlossen?
Die sanierte Halle wurde am 8. Juli 2025 an den Trägerverein übergeben.
Schulzentrum Nord: Sanierung Kriechkeller und Lüftung
Schulzentrum Nord: Sanierung Kriechkeller und Lüftung
Was wurde gemacht?
Was wurde gemacht?
Die Brandschutzklappen wurden ebenso saniert wie das über 50 Jahre alte Luftkanalnetz und die Lüftungsanlagen.
Was kostete das Projekt?
Was kostete das Projekt?
Das Finanzvolumen beträgt 1,85 Millionen Euro.
Wann war das Projekt abgeschlossen?
Wann war das Projekt abgeschlossen?
Das Projekt wurde im Spätherbst 2024 abgeschlossen.
Neue Rettungswache Nord
Neue Rettungswache Nord
Was wurde gebaut?
Was wurde gebaut?
Die Rettungswache Nord verfügt über eine 185 Quadratmeter große Fahrzeughalle mit Stellplätzen für drei Rettungswagen. Einer dieser Stellplätze wird als Waschhalle genutzt. Im 300 Quadratmeter großen angeschlossenem Sozialtrakt befinden sich im Erdgeschoss Lagerräume, Umkleiden und Sanitärräume, Desinfektionsschleuse und im Obergeschoss sechs Ruheräume, ein Aufenthaltsraum mit Küche und ein Büro.
Was kostete das Projekt?
Was kostete das Projekt?
Die geschätzten Baukosten lagen bei 2,4 Millionen Euro brutto, aufgrund der extremen Preissteigerungen bei Baumaterialien und Bauleistungen durch die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg, stehen für die Baumaßnahme 3,2 Millionen Euro zur Verfügung. Derzeit liegen noch nicht alle Schlussrechnungen vor, der Kostenrahmen scheint jedoch nicht überschritten zu werden.
Wann wurde das Projekt abgeschlossen?
Wann wurde das Projekt abgeschlossen?
Die offizielle Übergabe des Gebäude erfolgte im Mai 2024.
Umgestaltung der Palaiseaustraße
Umgestaltung der Palaiseaustraße
Was wurde gemacht?
Was wurde gemacht?
Ziel der Maßnahme ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, die Straße zu beruhigen und die ökologischen Bedingungen im Quartier zu verbessern. Im Zuge der Bauarbeiten wird der bislang überdimensionierte Straßenquerschnitt verschmälert. Künftig stehen pro Fahrbahn 3,50 Meter zur Verfügung. Damit wird das Überholen von Radfahrenden auf der Fahrbahn unmöglich – ein Plus an Sicherheit für den Radverkehr. Ob die Palaiseaustraße in Zukunft sogar als Fahrradstraße ausgewiesen werden kann, wird derzeit noch geprüft. Zudem werden die Bushaltestellen sowie geplante Querungshilfen barrierefrei ausgebaut.
Im Rahmen des Förderprogramms „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ (KRIS) fließt in die Planung auch eine ökologische Aufwertung der Straße ein. Dazu gehören eine zentrale Mulde, in der Regenwasser gesammelt und versickert wird, die Rücknahme versiegelter Flächen sowie die Umgestaltung aufgegebener Tunnelanlagen und Gehwege zu Grünflächen. So wird die Kanalisation entlastet und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität verbessert.
Die beiden Fußgängertunnel, die das Schulzentrum Nord mit dem Parkplatz und dem Schulsportplatz verbinden, wurden verfüllt. Sie werden wegen der geringen Verkehrsbelastung der Palaiseaustraße nicht mehr gebraucht, stellen vielmehr einen Angstraum dar. Stattdessen entstehen an diesen Stellen neue Grünflächen.
Was kostet das Projekt?
Was kostet das Projekt?
Die voraussichtlichen Baukosten liegen erst nach Abschluss aller Rechnungen vor; geplant wurde mit rund 700.000 Euro (Stand: April 2026).
Wann war das Projekt abgeschlossen?
Wann war das Projekt abgeschlossen?
Die Baumaßnahme wurde im März 2026 abgeschlossen. Es folgten noch einige Restarbeiten wie Markierungen und das Einsähen der Grünflächen.
Peter-Weiss-Gesamtschule: Raummodule
Peter-Weiss-Gesamtschule: Raummodule
Was wurde gemacht?
Was wurde gemacht?
Zur Kompensation von Raumbedarfen wurde eine Raummodulanlage neu errichtet.
Was kostet das Projekt?
Was kostet das Projekt?
Das Finanzvolumen betrug rund 2.670.000 Euro.
Wann war das Projekt abgeschlossen?
Wann war das Projekt abgeschlossen?
Im Mai 2026 wurde die Raummodulanlage von der Schule in Betrieb genommen.
Umbau der Sportstätte Hemmerde
Umbau der Sportstätte Hemmerde
Was wurde gebaut?
Was wurde gebaut?
Der große Naturrasenplatz wurde saniert und um rund 15 Meter in östliche Richtung versetzt, um Platz zu schaffen für ein 60 x 40 Meter großes Kunstrasen-Trainingsfeld mit einer LED-Flutlichtanlage. Neben dem Fußball wurde bei den Planungen auch an die Leichtathletik gedacht. So hat die Sportstätte eine 110 Meter lange Kunststofflaufbahn erhalten sowie darüber hinaus eine Weitsprunggrube und eine Kugelstoßanlage. Die gesamte Sportstätte ist barrierefrei und ohne Stolperkanten gestaltet. Die Anlage steht nicht nur dem Sportverein TuS Hemmerde, sondern auch der Hemmerder Grundschule für den Sportunterricht zur Verfügung. Und auch der Schützenverein Hemmerde profitiert von der Baumaßnahme, denn das Hemmerder Schützenfest kann künftig auf dem neuen Kunstrasenfeld gefeiert werden. Um das Spielfeld nicht zu beschädigen, wurden Lastplatten eingesetzt, auf denen wiederum das Festzelt und die Buden aufgebaut werden können.
Was kostet das Projekt?
Was kostet das Projekt?
Die Kosten betragen insgesamt rund 1,1 Millionen Euro.
Wann war das Projekt abgeschlossen?
Wann war das Projekt abgeschlossen?
Die umgebaute Sportstätte wurde am 15. Oktober 2024 eröffnet.
Schillerschule: Anbau OGS/Neubau Kindertagesstätte
Schillerschule: Anbau OGS/Neubau Kindertagesstätte
Was wurde gemacht?
Was wurde gemacht?
Die bestehenden Räume für den Offenen Ganztag wurden umgebaut, neue OGS-Räume wurden angebaut und eine dreigruppige Kindertagesstätte inklusive Freianlagen wurde gebaut.
Was kostete das Projekt?
Was kostete das Projekt?
Das Finanzvolumen beträgt 11 Millionen Euro.
Wann war das Projekt abgeschlossen?
Wann war das Projekt abgeschlossen?
Am 2. Oktober 2024 wurden der OGS-Anbau der Schillerschule und die Kita "Schillermöwen" eröffnet.