Aktuelle Beteiligungsprojekte
Unna gestalten: Aktuelle Projekte der Bürgerbeteiligung
Die Entwicklung von Unna lebt vom Engagement der Menschen, die hier leben. Bürgerbeteiligung ist deshalb ein zentraler Baustein, um die Zukunft der Stadt gemeinsam zu gestalten. Auf dieser Seite informiert die Stadtverwaltung Unna über aktuelle Vorhaben, bei denen die Meinungen, Ideen und das Wissen der Bürgerinnen und Bürger gefragt sind.
Die Möglichkeiten, sich einzubringen, sind vielfältig. Sie reichen von Online-Umfragen und digitalen Dialogformaten über klassische Informationsveranstaltungen und Workshops vor Ort bis hin zu langfristig angelegten Beiräten. Ziel ist es, Planungen transparenter zu machen und die Expertise der Menschen in Unna frühzeitig in Entscheidungsprozesse einzubeziehen.
Nachfolgend finden Sie eine Übersicht aller laufenden und kürzlich abgeschlossenen Beteiligungsprojekte.
Mitreden: „Limo in der Limo“ bringt junge Menschen und Kommunalpolitik ins Gespräch
Wie können Kinder und Jugendliche ihre Themen direkt in die Stadtpolitik einbringen? Genau darum ging es beim Beteiligungsprojekt „Limo in der Limo – Einsteigen. Mitreden.“ der Kreisstadt Unna. In einer pinken Stretchlimousine kamen junge Menschen in besonderer Atmosphäre mit Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern ins Gespräch – offen, locker und auf Augenhöhe.
Themen waren unter anderem Schulwege, Sauberkeit, Freizeitangebote, konsumfreie Aufenthaltsorte in der Innenstadt und Busverbindungen zu Schulzeiten. Die Gespräche und Eindrücke des Projekts hat der Unnaer Filmemacher Felix Eller in einer Dokumentation festgehalten. Finanziell gefördert wird „Limo in der Limo“ durch das LWL-Programm „Partizipation und Demokratie fördern“.
Hier gibt es den Film zum Projekt sowie eine Bildergalerie vom Premierenabend im Kinorama Unna. Die Dokumentation zeigt, wie Kinder- und Jugendbeteiligung in Unna kreativ, niedrigschwellig und konkret umgesetzt werden kann.
Limo in der Limo: Die Bildergalerie zur Filmpremiere
Limo in der Limo: Die Bildergalerie zur Filmpremiere
Impressionen vom Premierenabend des Beteiligungsprojekts „Limo in der Limo – Einsteigen. Mitreden.“ am Dienstag, 14. Juli 2026, im Kinorama Unna. (alle Fotos: Henryk Brock/Kreisstadt Unna)
Mitreden: Der neue Sport- und Freizeitpark auf dem ehemaligen Freibadgelände in Unna-Massen
Die Kreisstadt Unna setzt bei der Planung des neuen Sport- und Freizeitparks in Unna-Massen auf eine breite Beteiligung der Bevölkerung.
Klettern, Trampolin springen, Ballsportarten und Fitnessangebote für jüngere wie ältere Menschen: Die Ideen, Anregungen und Wünsche für den geplanten Sport- und Freizeitpark auf dem ehemaligen Freibadgelände in Unna-Massen sind vielfältig – das haben die Beteiligungsformate im Sommer und Herbst 2025 deutlich gezeigt.
Nach einem öffentlichen Infotag auf dem Gemeindeplatz im August wurden auch die Schülerinnen und Schüler der Hellweg-Realschule, Schillerschule und Sonnenschule nach ihrer Meinung, ihren Ideen und Anregungen gefragt. Das Interesse an dem Thema und die Bereitschaft sich in den Prozess einzubringen, waren auch an der Sonnenschule sehr groß.
Beratung und Entscheidung in den politischen Gremien: Die gesammelten Anregungen und Ideen aus allen Beteiligungsformaten fließen unmittelbar in die weitere Planung ein und werden der Politik zur Beratung vorgelegt. Am Ende des Prozesses steht ein Ratsbeschluss, mit dem dann der konkrete Bau des Parks angegangen werden kann.
Mitreden: Ein Name für Unnas neues Bildungszentrum
Im Sommer 2025 wurde Unnas größtes bildungspolitisches Bauprojekt der vergangenen Jahrzehnte abgeschlossen: Das Bildungszentrum "Am Hertinger Tor" ist ein moderner Bildungscampus, der eine dreizügige Grundschule, eine viergruppige Kita mit Familienzentrum, eine Dreifachsporthalle sowie eine Aula umfasst. Eine nachhaltige Bauweise mit Holzmodulen, Gründächern, Photovoltaik und E-Ladesäulen unterstreicht die zukunftsorientierte Ausrichtung des Ensembles.
Die beiden ehemaligen Schulen – Nicolaischule und Falkschule – haben in der Grundschule „Am Hertinger Tor“ ein gemeinsames neues Zuhause gefunden. Der Name des Zentrums entstand in einem offenen Beteiligungsprozess, in dem Kinder, Eltern, Lehrkräfte und Bürgerinnen und Bürger eingebunden waren.
192 Namensvorschläge kamen in der Zeit vom 14. März bis zum 11. April auf digitalem Wege und an sechs Standorten zusammen – ein Ausdruck von Engagement, Vielfalt und Kreativität.