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Gleichstellungsplan

Die rechtliche Grundlage für den Gleichstellungsplan bildet das am 20.11.1999 in Kraft getretene Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern für das Land Nordrhein-Westfalen (Landesgleichstellungsgesetz – LGG). Ziel dieses Gesetzes ist es, die Gleichstellung von Frauen und Männern zu fördern, bestehende Benachteiligungen abzubauen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer zu verbessern.  Am 15.12.2016 ist das reformierte Landesgleichstellungsgesetz in Kraft getreten. Daraus resultierte die Umbenennung des Frauenförderplanes in einen Gleichstellungsplan. § 5 Absatz 10 LGG bestimmt den Gleichstellungsplan als ein wesentliches Instrument der Personalplanung, insbesondere der Personalentwicklung in der Verwaltung.  In § 5 Absatz1 LGG ist vorgeschrieben, dass jede Dienststelle mit mehr als 20 Beschäftigten jeweils für den Zeitraum von drei bis fünf Jahren einen Gleichstellungsplan aufstellen und fortschreiben muss. Dieser ist gemäß Absatz 4 vom Rat zu beschließen. Gemäß § 6 LGG sind Gegenstand des Gleichstellungsplanes Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und zum Abbau der Unterrepräsentanz von Frauen.  Grundlage hierfür sind eine Bestandsaufnahme und Analyse der Beschäftigtenstruktur sowie eine Prognose der zu besetzenden Stellen. Weiterhin ist festzulegen, mit welchen personellen, organisatorischen, sozialen und fortbildenden Maßnahmen die oben genannten Zielvorgaben erreicht werden sollen.

In Unna wurde im November 2000 der erste Frauenförderplan vom Rat verabschiedet. Fortschreibungen erfolgten 2003, 2006/2007, 2009/2010, 2012/2013 und 2016 - 2018. Nunmehr liegt der erste Gleichstellungsplan vor.

Gleichstellungsplan Fortschreibung 2019 - 2021
Frauenförderplan Fortschreibung 2016 - 2018