Am 4. und 5. Juli übte die Feuerwehr Unna zusammen mit vielen weiteren Rettungsorganisationen mehrere Unfall- und Katastrophenszenarien im Stadtgebiet Unna. Bei den Verletzten auf den Fotos handelt es sich um realistische Notfalldarsteller, die für die Übung entsprechend geschminkt wurden. (Foto: Anna Gemünd/Kreisstadt Unna)
Erfolgreiches Großübungswochenende in Unna: Einsatzkräfte proben den Ernstfall für die Sicherheit der Bürger*innen
Ein Busunglück am Bahnübergang, massive Rauchentwicklung im Tunnel und spektakuläre Rettungseinsätze aus der Luft: Am vergangenen Wochenende stand das Stadtgebiet Unna ganz im Zeichen der inner- und außerbetrieblichen Gefahrenabwehr. Bei mehreren simulierten Großübungen probten rund 170 Einsatzkräfte den Ernstfall. Das gemeinsame Fazit der Verantwortlichen des Deutschen Roten Kreuzes Dortmund e.V. und der Feuerwehr der Kreisstadt Unna fällt positiv aus: Das logistisch anspruchsvolle Wochenende war ein voller Erfolg und hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig das regelmäßige, gemeinsame Trainieren komplexer Szenarien für eine reibungslose Zusammenarbeit ist.
Samstag: Spektakuläre Schienen- und Luftrettung in Königsborn
Am Samstag zog es rund 120 interessierte Bürgerinnen und Bürger an das stillgelegte Industriegleis an der Zechenstraße in Königsborn. In einem gesicherten Zuschauerbereich konnten sie live miterleben, wie die Rettungskräfte mit einem hochkomplexen Unfallszenario konfrontiert wurden: Ein Linienbus der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) war fiktiv mit einem Kleintransporter im Bereich eines Bahnübergangs zusammengestoßen, woraufhin ein Regionalzug der Deutschen Bahn in die Unfallstelle hineinfuhr.
Am 4. und 5. Juli übte die Feuerwehr Unna zusammen mit vielen weiteren Rettungsorganisationen mehrere Unfall- und Katastrophenszenarien im Stadtgebiet Unna. Bei den Verletzten auf den Fotos handelt es sich um realistische Notfalldarsteller, die für die Übung entsprechend geschminkt wurden. (Foto: Anna Gemünd/Kreisstadt Unna)
Am 4. und 5. Juli übte die Feuerwehr Unna zusammen mit vielen weiteren Rettungsorganisationen mehrere Unfall- und Katastrophenszenarien im Stadtgebiet Unna. Bei den Verletzten auf den Fotos handelt es sich um realistische Notfalldarsteller, die für die Übung entsprechend geschminkt wurden. (Foto: Anna Gemünd/Kreisstadt Unna)
Dank der Unterstützung der VKU und der Deutschen Bahn, die für die Übung echte Fahrzeuge zur Verfügung stellten, konnte unter extrem realitätsnahen Bedingungen gearbeitet werden. Neben den klassischen Rettungseinheiten war hier auch ein Team des DB-Notfallmanagements direkt vor Ort eingebunden. Für besonderes Aufsehen sorgten zudem zwei Hubschrauber, welche die Unfallstelle überflogen und eine Patientenrettung aus der Luft demonstrierten.
Sonntag: Pyrotechnik und Massenkarambolage im Ringtunnel
Am Sonntag verlagerten sich die Einsatzszenarien unter anderem in den Ringtunnel in Unna-Mitte. Dort wurde am Tunnelausgang eine Kollision zwischen einem Linienbus und einem PKW simuliert, auf den im dichten Verkehr weitere Fahrzeuge auffuhren. Um die Bedingungen in einem durch Brandgase verrauchten Tunnel so realitätsnah wie möglich zu gestalten, wurde der Tunnel mittels Pyrotechnik komplett verraucht. Rund 60 Zuschauer verfolgten die Arbeit der Einsatzkräfte von der Einfahrtsseite des Tunnels aus und erhielten hautnahe Einblicke in die anspruchsvolle Tunnelrettung.
Am 4. und 5. Juli übte die Feuerwehr Unna zusammen mit vielen weiteren Rettungsorganisationen mehrere Unfall- und Katastrophenszenarien im Stadtgebiet Unna. Bei den Verletzten auf den Fotos handelt es sich um realistische Notfalldarsteller, die für die Übung entsprechend geschminkt wurden. (Foto: Anna Gemünd/Kreisstadt Unna)
Am 4. und 5. Juli übte die Feuerwehr Unna zusammen mit vielen weiteren Rettungsorganisationen mehrere Unfall- und Katastrophenszenarien im Stadtgebiet Unna. Bei den Verletzten auf den Fotos handelt es sich um realistische Notfalldarsteller, die für die Übung entsprechend geschminkt wurden. (Foto: Anna Gemünd/Kreisstadt Unna)