Direkt zum Inhalt
Ein weißes "i" auf einem roten Quadrat.

Finale Ergebnisse der Rußproben nach Fahrzeugbränden: Kein Hinweis auf gefährliche Inhaltsstoffe

Die Feuerwehr Unna hat am Donnerstagnachmittag, 2. April, vom Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) die finalen Ergebnisse der Rußproben aus den Fahrzeugbränden an der Friedrich-List-Straße am Sonntag, 29. März, erhalten.

Wie schon die Teilergebnisse zeigten, die die Feuerwehr Unna am Donnerstagvormittag, 2. April, bereits vorliegen hatte, gibt es in keiner der Proben Hinweise auf gefährliche Inhaltsstoffe. Konkret kommen die Experten des LANUK zu folgender Einschätzung: „Insgesamt kann aufgrund der Ergebnisse eine bedenkliche Belastung der Flächen in der betroffenen Wohngegend, außerhalb der Brandstelle, durch toxische Inhaltsstoffe der verteilten Brandpartikel und Ablagerungen des Brandrauches ausgeschlossen werden.“

Da die Feuerwehr Unna und das LANUK bereits in Vorgriff auf dieses Ergebnis Reinigungsmaßnahmen und Empfehlungen vor Ort abgestimmt und diese an die Anwohner*innen kommuniziert hatten, sind aus Sicht des LANUK keine darüberhinausgehenden Maßnahmen nötig.

Wie bereits zuvor erläutert, handelt es sich bei Rußrückständen grundsätzlich um eine Form der Verschmutzung. Daher sollten mit Rußniederschlägen behaftete Oberflächen mit haushaltsüblichen Reinigungsmitteln gereinigt werden. Gröbere Brandrückstände sollten mit Einweg-Handschuhen aufgesammelt und mit dem Hausmüll entsorgt werden. Diese Maßnahmen seien auch weiterhin aus hygienischen Gründen empfehlenswert, so das LANUK.