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Gruppenfoto im Rathausfoyer: Viele Kinder stehen mit mehreren Erwachsenen auf einer Treppe und lächeln in die Kamera; im Hintergrund sind Fenster und ein großes, dunkles Kunstobjekt zu sehen.

Bürgermeister Dirk Wigant (hinten links) begrüßte die Jungen und Mädchen zum Kindermitbringtag im Rathaus. (Foto: Kevin Kohues/Kreisstadt Unna)

Mädchen und Jungen „erobern“ beim Kindermitbringtag das Rathaus

Die Pfingstferien dauern in Nordrhein-Westfalen genau einen Tag. Und obwohl es die mit Abstand kürzesten Schulferien sind, kann die Betreuung für berufstätige Eltern durchaus herausfordernd werden, wenn auch die OGS an dem Tag Ferien macht. Beschäftigte der Kreisstadt Unna hatten am Dienstag, 26. Mai, allerdings kein Betreuungsproblem: Sie konnten ihre Kinder einfach mit zur Arbeit nehmen. Ihre Arbeitgeberin hatte sie dazu wie in den Vorjahren sogar explizit eingeladen: Denn der Pfingstferientag war im Rathaus Kindermitbringtag. 

Und so wurden am Dienstagmorgen insgesamt 24 Mädchen und Jungen im Ratssaal begrüßt. Ein Team aus Auszubildenden sowie Kolleg*innen aus dem Gleichstellungsbüro sowie aus dem Kinder- und Jugendbüro betreute die Kinder den Tag über und hatte dafür ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Am Vormittag besuchten die Fünf- bis Zwölfjährigen die Feuer- und Rettungswache an der Florianstraße. 

Dort standen unter anderem das Ausprobieren der Werkzeuge Schere und Spreizer, die Besichtigung eines Rettungswagens und das Löschen eines Übungs-Brandhauses auf dem Programm. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Cafeteria begaben sich die Kinder auf eine Schnitzeljagd durchs Rathaus. 

„Der Kindermitbringtag ist immer wieder eine schöne Gelegenheit für die Kinder zu entdecken, was ihre Eltern beruflich machen und dass es bei der Stadt durchaus spannend sein kann“, sagt Katja Sahmel, Gleichstellungsbeauftragte der Kreisstadt Unna. Außerdem leiste der Kindermitbringtag auch einen kleinen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Als familienfreundliche Arbeitgeberin bietet die Kreisstadt Unna ihren Beschäftigten unter anderem flexible Arbeitszeitmodelle (Gleitzeit, Teilzeit, Homeoffice), aber auch Unterstützung bei der Kinderbetreuung in Form einer eigenen Großtagespflegestelle („Rathausstrolche“).