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Voll besetzter Veranstaltungsraum: Zuhörerinnen und Zuhörer sitzen in Stuhlreihen und verfolgen vorn einen Vortrag. Eine Person spricht am Mikrofon; daneben sitzt ein Podium, an der Wand wird eine Folie per Beamer projiziert.

(Foto: Anna Gemünd/Kreisstadt Unna)

Neubau der Grundschule Hemmerde: Erreichbarkeit und zentrale Lage für Bürger entscheidend

Die Bürgerinnen und Bürger in Hemmerde wünschen sich für den geplanten Neubau der Grundschule insbesondere einen zentralen und gut erreichbaren Standort. Dies ist ein wesentliches Ergebnis einer Informationsveranstaltung, zu der die Stadtverwaltung Unna am Montag, 18. Mai, nach Hemmerde eingeladen hatte. Anlass für die Planungen ist der gestiegene Raumbedarf, der durch den künftigen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab August 2026 weiter anwachsen wird.

Rund 40 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, um mit dem Ersten Beigeordneten Sandro Wiggerich, Baudezernenten Volker Broeske und Stadtplanungsamtsleiterin Yvonne Krekeler ins Gespräch zu kommen. In einer von der Bürgerbeteiligungsbeauftragten Meike Schwering organisierten digitalen Umfrage gaben die Anwesenden ein klares Votum ab: Die gute Erreichbarkeit der Grundschule war für die meisten der wichtigste Faktor, gefolgt von einer zentralen Lage des Neubaus. Als Begründung nannten die Teilnehmenden, dass die Grundschule ein wichtiger Ankerpunkt für das dörfliche Leben sei und die Identität des Ortes stärke. Diese Kriterien decken sich größtenteils mit den von der Stadtverwaltung vorgestellten Standortfaktoren, die Ralf Knopik aus dem Stadtplanungsamt präsentierte. In der anschließenden Diskussion ergaben sich zahlreiche weitere Hinweise, die teilweise über die aktuell laufende Standortsuche hinausgingen und bereits Fragen der baulichen Realisierung betrafen.

Bevor die politischen Gremien der Kreisstadt Unna eine Entscheidung für einen Standort treffen können, müssen nun die erwartbaren Kosten für die potenziellen Grundstücke ermittelt und weitere Gespräche mit den Flächeneigentümern geführt werden. Ziel ist es, Anfang 2027 eine politische Entscheidungsgrundlage vorzulegen. Danach können die konkreten Planungsschritte beginnen. Ein Baubeginn ist dann frühestens ab 2029/30 möglich. Die Anregungen aus der Informationsveranstaltung fließen in die entsprechende Beschlussvorlage der Verwaltung mit ein.

Hinweis: Die Präsentation der Info-Veranstaltung ist unter unna.de/stadtentwicklung öffentlich einsehbar.