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„Kinder und Erwachsene enthüllen ein Schild mit der Aufschrift ‚Bildungszentrum am Hertinger Tor‘ auf einer Bühne.“

Gemeinsam mit NRW-Schulministerin Dorothee Feller und Bürgermeister Dirk Wigant enthüllten Kita- und Schulkinder das Banner mit dem neuen Namen des Bildungszentrums. (Foto: Kreisstadt Unna/Henryk Brock)

Neuer Ort für Bildung: Schlüsselübergabe für das Bildungszentrum „Am Hertinger Tor“

Mit einer feierlichen Zeremonie hat die Kreisstadt Unna am Dienstag, 26. August, symbolisch den Schlüssel für das neue Bildungszentrum „Am Hertinger Tor“ übergeben. Damit ist das größte bildungspolitische Projekt der vergangenen Jahrzehnte in Unna offiziell abgeschlossen. Ein modernes Schul- und Kita-Gebäudeensemble steht nun für Kinder, Familien und künftige Generationen bereit.

In Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Politik, Verwaltung, Bildung und Bürgerschaft – darunter auch die nordrhein-westfälische Schulministerin Dorothee Feller – wurde die Fertigstellung des Neubaus gewürdigt. Musikalische Beiträge von Kita-Kindern und Schulkindern, eine Akrobatik-Show sowie die Enthüllung des Namensbanners verliehen der Veranstaltung einen festlichen Rahmen.

Schulkinder zeigen akrobatische Übungen auf Matten während einer Aufführung.

(Foto: Kreisstadt Unna/Henryk Brock)

Kleine Kinder tanzen und spielen auf der Bühne vor Publikum, begleitet von Erwachsenen.

(Foto: Kreisstadt Unna/Henryk Brock)

„Am Hertinger Tor“ entstand in den vergangenen Jahren ein moderner Bildungscampus, der eine dreizügige Grundschule, eine viergruppige Kita mit Familienzentrum, eine Dreifachsporthalle sowie eine Aula umfasst. Eine nachhaltige Bauweise mit Holzmodulen, Gründächern, Photovoltaik und E-Ladesäulen unterstreicht die zukunftsorientierte Ausrichtung des Ensembles.

Für Bürgermeister Dirk Wigant war die Schlüsselübergabe ein besonderer Moment: „Als Bürgermeister, aber auch als Vater, sage ich: Investitionen in Kinder und Jugendliche sind die schönsten Investitionen, die wir tätigen können. Denn wir investieren nicht in Steine, sondern in Köpfe und die Zukunft unserer Stadt.“ In seiner Rede würdigte Wigant insbesondere die Kinder als „die eigentlichen Bauherren“ dieses Projekts – ihnen sei es zu verdanken, dass das Gebäude nun mit Leben erfüllt werde.

Vier Frauen stehen in einem modernen Klassenzimmer mit hellen Möbeln und großem Fenster.

(Foto: Kreisstadt Unna/Henryk Brock)

Ein Mann im Anzug spricht am Rednerpult, hinter ihm ist sein Porträt auf einer Leinwand projiziert.

(Foto: Kreisstadt Unna/Henryk Brock)

Der Weg zum heutigen Bildungszentrum begann bereits im Jahr 2012 mit ersten Überlegungen zu den damals bestehenden Grundschulen. Nach intensiven politischen Diskussionen, einem Ratsbeschluss im Jahr 2016 und umfassender Planung entstand in rund zweieinhalb Jahren Bauzeit ein ganzheitlicher Ort für Bildung, Betreuung und Bewegung.

Die beiden ehemaligen Schulen – Nicolaischule und Falkschule – haben in der Grundschule „Am Hertinger Tor“ ein gemeinsames neues Zuhause gefunden. Der Name des Zentrums entstand in einem offenen Beteiligungsprozess, in dem Kinder, Eltern, Lehrkräfte und Bürgerinnen und Bürger eingebunden waren – ein Beispiel gelebter Demokratie.

Das Investitionsvolumen des Projekts beträgt rund 34 Millionen Euro. Finanziert wurde es aus kommunalen Mitteln sowie Förderprogrammen des Landes NRW. Die Ministerin für Schule und Bildung des Landes NRW, Dorothee Feller, betonte in ihrem Grußwort die besondere Bedeutung solcher Bildungsorte für die Entwicklung der Städte und Gemeinden und lobte das Engagement der Kreisstadt Unna: „Ich freue mich sehr darüber, dass hier so zukunftsweisend in Bildung investiert wird.“

Nicht nur die Schulministerin zeigte sich begeistert von der musikalischen und sportlichen Gestaltung der Feier: Die „Herti-Rocker“, bestehend aus Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern der neuen Grundschule, rockten gemeinsam die Bühne und Kinder der neuen Kindertagesstätte brachten ihre Freude mit einem enthusiastischen Tanz zum Ausdruck – ein dynamischer Start für das neue Bildungszentrum Am Hertinger Tor.

Zuschauerinnen und Zuschauer sitzen eng beieinander, in der ersten Reihe sitzen offizielle Gäste.

(Foto: Kreisstadt Unna/Henryk Brock)

Eine Person filmt eine Aufführung auf einer Bühne mit dem Smartphone, auf dem Bildschirm sind Kinder und Musiker zu sehen.

(Foto: Kreisstadt Unna/Henryk Brock)