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Großes Informationsbanner an einem Holzzaun zur „Neugestaltung Minette Pötter Park“ (Unna). Darauf stehen Baubeginn Frühjahr 2026 und Bauzeit vier Monate sowie eine schematische Parkskizze mit Wegen und Bäumen; unten ein Hinweis auf weitere Infos mit Webadresse/QR‑Code. Rechts verläuft ein sandiger Weg am Zaun entlang, dahinter Wohnhäuser bei blauem Himmel.

Mit Info-Bannern informiert die Kreisstadt Unna vor Ort über die Umgestaltung des Minette-Pötter-Parks. (Foto: Anna Gemünd/Kreisstadt Unna)

Neugestaltung des Minette-Pötter-Parks startet

Am Montag, 20. April 2026, beginnen die Arbeiten zur Neugestaltung des bisherigen Parkplatzes an der Schulstraße, der heute den Namen „Minette-Pötter-Park“ trägt. 

Auf Grundlage eines politischen Beschlusses des Bauausschusses wird die Fläche zu einem naturnahen kleinen Park („Piko-Park“) umgestaltet. Geplant sind unter anderem ein Spielplatz inklusive Wasserspielgeräten, ein Trinkwasserbrunnen, eine weitgehende Entsiegelung der Fläche mit mehr Bäumen, Pflanzen und Beeten statt betonierter Flächen. Im westlichen Bereich sind weiterhin Parkplätze für Bewohnerinnen und Bewohner sowie für Schwerbehinderte vorgesehen. Für eine zusätzlich geplante Mobilquartierstation (überdachte Fahrradabstellanlage) liegt derzeit noch keine Förderzusage vor. Die aktuellen Gesamtkosten für diesen Ausbau des Parks liegen bei ca. 470.000 Euro (Stand: April 2026), durch zugesagte Fördermittel muss die Kreisstadt Unna diese Summe jedoch nur anteilig bezahlen. Die genaue Höhe dieses Eigenanteils wird erst nach Abschluss der Baumaßnahme feststehen. 

Auswirkungen während der Bauzeit

Die Maßnahme wirkt sich auf Verkehr, Parkmöglichkeiten und Wegeführungen im Umfeld aus. Für die Dauer der Arbeiten muss der gesamte ehemalige Parkplatz an der Schulstraße gesperrt werden. Das bedeutet im Einzelnen:

  • Ab Montag, 13. April 2026 stehen die Parkplätze im westlichen Bereich der Fläche nicht mehr zur Verfügung.
  • Die Zufahrt zum Privatparkplatz sowie zum Gebäude Massener Straße 11a bleibt gewährleistet.
  • Der Gehweg durch die Wilhelm-Sternfeld-Gasse wird komplett gesperrt.
  • Mit Beginn der Bauarbeiten ab 20. April 2026 werden für den Baustellenverkehr Schwenkbereiche für Lastwagen im Bereich der Einmündungen Schulstraße/Gerhart-Hauptmann-Straße und Schulstraße/Klosterstraße benötigt. Dafür werden dort Halteverbotszonen eingerichtet.

Die Bauphase ist vorbehaltlich der Witterung auf vier Monate angesetzt. Die Sperrungen gelten zunächst bis zum 28. August 2026.