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Gruppenfoto auf einer Treppe im hellen Rathausfoyer: Mehrere Erwachsene stehen zusammen und halten kleine Flaggen, vorne ist eine große rot-weiße Stadtflagge an einer Stange zu sehen.

Vertreterinnen und Vertreter der Kreisstadt Unna und ihrer Partnerstädte aus Döbeln, Ajka und Pisa trafen sich zum Austausch im Rathaus. (Foto: Meike Schwering/Kreisstadt Unna)

Partnerstädte zu Gast in Unna: Austausch zu KI und Bürgerbeteiligung

Die Kreisstadt Unna hat in der vergangenen Woche Delegationen aus ihren Partnerstädten Ajka, Pisa und Döbeln zum „Netzwerktreffen Städtepartnerschaften“ begrüßt. Im Mittelpunkt des dreitägigen Treffens in Unna standen zwei Zukunftsthemen kommunaler Arbeit: Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung sowie Bürgerbeteiligung.

Zum Auftakt im Rathaus hieß Bürgermeister Dirk Wigant die Gäste willkommen. Anschließend gab Dr. Nicolas Apitzsch einen Impuls dazu, welche Rolle KI bereits heute in der Verwaltung spielt und welche Anforderungen sich daraus für Prozesse, Transparenz und den Umgang mit neuen Technologien ergeben.

Am Folgetag lernten die Delegationen Unna bei einem Stadtrundgang kennen. Stationen waren unter anderem das Bildungszentrum Am Hertinger Tor sowie Orte aktueller Stadtentwicklung und Beteiligungsprojekte wie der Minette-Pötter-Park und das ehemalige KaufNett-Gebäude. Ein Besuch im Zentrum für internationale Lichtkunst rundete das Programm ab.

Im Anschluss stand der thematische Austausch zur Bürgerbeteiligung im Fokus: Beteiligungsbeauftragte Meike Schwering stellte in einem Vortrag vor, wie Beteiligung in Unna organisiert ist und welche Formate die Stadt einsetzt. Daran schloss sich eine gemeinsame Diskussionsrunde an, in der die vier Städte Erfahrungen, Herausforderungen und Ideen aus der Praxis teilten.

Das Netzwerktreffen wurde durch eine Förderung über die Europaschecks des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht.