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Gewerbesteuer

Die Gewerbesteuer wird als Gemeindesteuer erhoben. Hebeberechtigt ist die Gemeinde, in der sich der Gewerbebetrieb oder eine Betriebsstätte des Gewerbe-betriebes befindet.

Der Steuergegenstand für die Gewerbesteuer wird zunächst durch §2 Gewerbe-steuergesetz (GewStG) festgelegt. Steuerpflichtig ist demnach grundsätzlich jeder im Inland betriebene Gewerbebetrieb. Ausnahmen von der Gewerbesteuerpflicht regelt §3 GewStG.

Grundlage für die Festsetzung der Gewerbesteuer ist der vom zuständigen Finanz-amt anhand der Steuererklärung ermittelte Gewinn aus Gewerbebetrieb und der sich daraus ergebende Gewerbesteuermessbetrag.

Auf den Gewerbesteuermessbetrag wird der von den Gemeinden selbst festgelegte Hebesatz für das jeweils veranlagte Kalenderjahr angewendet.

Die Berechnungsformel der Gemeinde lautet demnach:

    Steuermessbetrag x Hebesatz = Jahressteuer

Die Kreisstadt Unna hat seit dem 01.01.2019 einen Gewerbesteuerhebesatz in Höhe von 481%.

Gemäß §19 GewStG hat der/die Steuerpflichtige vierteljährlich zum 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. des Jahres Vorauszahlungen zu leisten.
Die Vorauszahlungen betragen in der Regel ein Viertel der Jahressteuer, die sich bei der letzten Veranlagung ergeben hat.
Es besteht aber die Möglichkeit einen Vorauszahlungsbescheid beim zuständigen Finanzamt zu beantragen, sollte das voraussichtliche Jahresergebnis abweichen.

Die Feststellungen des Finanzamtes sowohl zur Festsetzung von Vorauszahlungen als auch bei Veranlagungen auf Grundlage der Steuererklärung sind für die Kommu-nen bindend. Das bedeutet, dass Einwendungen gegen diese Feststellungen beim zuständigen Finanzamt anzubringen sind.

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